Dr. Krautbrot-Weinbrenner

Refugium der Redlichkeit
 

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Fundstück

Neulich lustwandelte ich durch den Stadtpark von Kyritz an der Knatter, genoß den Sonnenschein, die frische Luft und das gelegentliche Treten in einen Haufen Hundekot.

Wußten Sie, daß man an Farbe, Konsistenz und Geschmack die Rasse des Hundes ermitteln kann, der den Haufen dort hinterlegt hat?

Ach, ich schweife ab.

In eben so einem Haufen, der vermutlich von einem Bernhardiner war, fand  ich ein 10-Cent-Stück.

Sofort unterbrach ich mein Lustwandeln, um meinen Fund bei der Polizei abzugeben. Vielleicht war die finanzielle Existenz eines Menschen durch diesen immensen Geldverlust bedroht. Dem wollte ich entgegen wirken.

Mit meinem Fund stapfte ich also in die Pritzwalker Straße 17 und knallte das Geldstück auf den Thresen.

Ja, das eine odere andere Stückchen der noch an dem Geldstück verbliebenen Anhaftungen flog wohl auf die Uniform des Beamten und auch in seinen Kaffee, aber farblich war alles bestens aufeinander abgestimmt.

Ich verstehe überhaupt nicht, wie der Polizist dazu kam, mich anzuschreien, was der Unfug denn solle. Als psychologisch geschulter Deeskalations-Spezialist lies ich ihn also erst einmal ausreden und nach einer guten halben Stunde war er dann auch endlich so weit, mir zuhören zu können.

Ich erzählte ihm also von meinem Lustwandeln, dem Park, den Häufchen und meinem überraschenden Fund. Ich erzählte ihm, daß vermutlich eine ganze Familie würde darben müssen, während wir uns gerade unterhielten und daß es sowas zu Kaisers Zeiten nicht gegeben hätte, wobei ich mit dem 10-Cent-Stück und den immer noch daran befindlichen Anhaftungen vor seinem Gesicht herum fuchtelte.

Als er mich dann plötzlich so grimmig ansah und die Waffe zog, zog ich auch. Und zwar von dannen, das 10-Cent-Stück fest umklammert.

Also, Sachen gibt es. Ich bin empört!

Falls zufällig jemand den rechtmäßigen Besitzer des 10-Cent-Stückes kennt: Es liegt bei mir -inklusive bereits angetrockneter Restanhaftungen- zur Abholung bereit.

Ja, so heldenmutig trotzt Ihr Dr. Krautbrot-Weinbrenner der Staatsmacht!

 

Heldenmütige Grüße aus dem schönen Kyritz an der Knatter,

Ihr Dr. Krautbrot-Weinbrenner

4 Kommentare 4.11.09 17:46, kommentieren

Dem Okratie

Viele unredliche Menschen ziehen durch die Welt, so wie zum Beispiel der Herr Karzai.

Erst betrügt er bei der Wahl und zum Dank dafür darf er jetzt Präsident bleiben.

Das ist einmal gelebte Demokratie, so wie sie sein soll.

Hat der Herr Karzai eigentlich ein elektrisches Postfach?

Ich würde ihm dann mal mein aktuelles rundum-sorglos-Paket für den Winter anbieten.

Leider ist der Absatz zur Zeit nicht so gut. Ich denke das hängt mit der Finanzkrise zusammen oder mit der Schweinegrippe oder mit beidem.

 

Demütigste Grüße,

Ihr Dr. Krautbrot-Weinbrenner

3 Kommentare 4.11.09 17:14, kommentieren

Elektrische Post

Seit gestern habe ich auch ein elektrisches Postfach!

Wenn Sie mir schreiben wollen, dann können Sie das unter folgender Adresse: dr.krautbrot-weinbrenner@genial.ms .

Unter dieser elektrischen Postfachadresse können Sie anonymen Rat erfragen, am besten mit vielen intimen Details.

Ich kopiere die Elektropost dann natürlich hier in mein Blog.

Es ist also gut, wenn Sie Ihren richtigen Namen, am besten auch die dazu gehörige Adresse nennen.

Natürlich nur, damit ich Ihnen auch besonders gut helfen kann!

 

Elektrische Grüße an die Leser,

Ihr Dr. Krautbrot-Weinbrenner

2 Kommentare 3.11.09 12:06, kommentieren

Handwerkliches Geschick

Was Sie sicherlich noch nicht gewußt haben, ist daß ich leidenschaftlicher Gehirnchirurg bin.

Während des Krieges waren wir alle auf uns selbst gestellt und so lernte ich das Handwerk der Chirurgie recht schnell, wenn es mal wieder galt, den Nachbarn mit dem Fleischermesser zu operieren.

Das ist gar nicht so schwierig, wenn man ein Händchen dafür hat!

Erst nach dem Krieg spezialisierte ich mich dann aber auf Gehirnchirurgie.

Leider gab es nach dem Krieg nicht mehr so viele freiwillige Patienten, so daß ich an mir selber oder meinen Haustieren üben mußte.

Mein Kater zum Beispiel kann jetzt genau so bellen wie der Pudel meiner Nachbarin Frau Gnötgen.

Leider läßt er dabei dann immer auch Wasser. Was aber daran liegt, daß ich kein gutes Werkzeug für die OP hatte.

Auf jeden Fall möchte ich Sie auf die Heimseite meines Kollegen Dr. Peter Brot verweisen, der großartige Fortschritte in der Gehirnchirurgie gemacht hat.

Wenn Sie unter Migräne leiden, oder auch nicht: Wenden Sie sich doch einmal vertrauensvoll an mich.

Fromme Grüße an Sie und die Welt,

Ihr Dr. Krautbrot-Weinbrenner

5 Kommentare 1.11.09 18:27, kommentieren

Winter

Der Winter ist eine schöne Jahreszeit, auch der Herbst, wenn er denn nur kalt genug ist.

Dann hat die Unkeuschheit der jungen Mädchen, die im Sommer mit knappen Oberteilen und kurzen Röcken die Männer verwirren wollen ein Ende.

Solche Bilder müssen wir endlich nicht mehr ertragen!

Pfui, pfui, pfui!

 

Diese zwei Damen hingegen zeigen wie man sich korrekt kleidet und sie sind auch noch sportlich dabei. Man beachte die modisch schicken Rollschuhe, die die Damen tragen.

Sehr löblich!

 

Ergebenst,

Ihr Dr. Krautbrot-Weinbrenner

6 Kommentare 1.11.09 16:23, kommentieren

Aufbruch

Täglich erhalte ich Zuschriften, die begrüßen, daß sich endlich jemand aus der untätigen Masse hervorhebt und etwas für die Redlichkeit in der Welt, ach, was schreibe ich, im Universum tut.

 

Ja, Sie lesen richtig, mein Werk fällt auf fruchtbaren Boden!

 

Ich ordne diesen Beitrag mal unter Heroismus ein, die Kategorie ist noch etwas leer.

Eigentlich wollte ich die Geschichte vom 10 Cent Geldstück dort einordnen, aber die habe ich ja noch nicht geschrieben.

 

Hach, es ist erhebend, etwas Gutes zu tun!

 

Redliche Grüße an Sie alle!

Ihr Dr. Krautbrot-Weinbrenner

1 Kommentar 1.11.09 15:10, kommentieren

Es werde Licht!

Wie Sie sehen können habe ich bereits mehrere Kategorien angelegt, in denen ich das gesamte Wissen der redlichen Internetz-Gemeinde sammeln und gut sortiert abspeichern werde.

 

Ich betrachte mein Werk und ich sehe, daß es gut ist.

 

Nein, das war jetzt kein unredlichen Eigenlob, sondern eine Situationsbeschreibung!

 

Ihr Dr. Krautbrot-Weinbrenner

 

P.S.: Dieses Internetz 2.0 ist schon eine tolle Sache.

1 Kommentar 31.10.09 19:38, kommentieren